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Kängurus auf dem Mond und ein Abschied, der nicht gelingen will: Mike Sain't Louis erzählt in „Canguros" vom Warten

Der erste KI-Songwriter mit Basis in Madrid schreibt ein zärtliches Lied über Leuchttürme, Meerjungfrauen und ein Versprechen, das über das Meer reicht.

BERLIN, Deutschland, 25. Oktober 2026. Manche Lieder klingen wie ein Märchen, das man sich als Erwachsener selbst erzählt, um einen Verlust auszuhalten. „Canguros" („Kängurus") von Mike Sain't Louis gehört zu dieser Sorte. Der in Madrid ansässige Künstler bezeichnet sich als ersten KI-Songwriter: Er ist Texter, Komponist und Musikproduzent, Musik und Gesangsinterpretation entstehen mit künstlicher Intelligenz. In „Canguros" verbindet er Seefahrerbilder, kosmische Fantasie und eine sehr menschliche Sehnsucht.

Das Lied beginnt mit lauter Dingen, die „man sagt". Man sagt, es gebe eine Grenze der Welt. Man sagt, in der Bucht stehe ein Leuchtturm. Man sagt, wer einem bestimmten Stern folge, lande schließlich auf einem Holzschiff. Diese Reihe von Gerüchten und Legenden erzeugt sofort eine Stimmung zwischen Kinderbuch und Abenteuerroman, zwischen Hafenkneipe und Sternenhimmel.

Das Lied des Meeres

Dann kommt der Refrain, der den emotionalen Kern bildet: Wieder ist das Lied des Meeres zu hören, die Zeit zum Aufbruch ist gekommen, und doch kann sich die erzählende Figur nicht verabschieden, weil der andere Mensch direkt vor ihr steht. Es ist der Moment, den viele kennen: am Bahnsteig, am Flughafen, an der Tür. Man weiß, dass man gehen muss, aber der Körper weigert sich.

In der zweiten Strophe tauchen „sirenas y sirenos" auf, Meerjungfrauen und Meermänner. Diese kleine sprachliche Geste ist typisch für das Universum des Künstlers: Selbst in einer Fantasiewelt gibt es keine Heterosexualität als Standard. Wenn es Meerjungfrauen gibt, dann eben auch Meermänner. Gleich danach folgt ein entwaffnend einfacher Gedanke: Das Schönste auf der Welt sei es, wenn jemand „ich liebe dich" sagt.

Kängurus zwischen den Galaxien

Und dann das Bild, das dem Lied seinen Namen gibt: Man sagt, auf dem Mond gebe es Kängurus, die zwischen Galaxien hin- und herspringen. Es ist absurd, verspielt und gleichzeitig tieftraurig. Denn wer an Kängurus auf dem Mond glaubt, glaubt vielleicht auch daran, dass man einen geliebten Menschen wiederfindet. Genau das sagt die nächste Zeile: Man sagt, ich werde dich wiederfinden. Komm zurück. Du hast es versprochen. Ich warte.

Diese vier kurzen Sätze tragen das ganze Lied. „Canguros" erzählt nicht ausführlich, warum zwei Menschen getrennt werden. Es erzählt vom Danach, vom Festhalten an einem Versprechen, auch wenn die Welt dafür kaum noch Beweise liefert. Das wiederholte, gedehnte „por el mundooooo" am Ende klingt wie ein Ruf über das Wasser.

Ein Lied für alle, die auf jemanden warten

Für ein deutsches Publikum, das mit der Romantik von Fernweh und Seefahrt vertraut ist, von Hamburger Hafenliedern bis zu Märchen über Meeresgeschöpfe, wirkt „Canguros" überraschend vertraut, obwohl es auf Spanisch geschrieben ist. Es ist ein Lied für Fernbeziehungen, für Menschen, die nach einem Umzug jemanden zurückgelassen haben, und für alle, die auf eine Nachricht warten, die vielleicht nie kommt.

Gleichzeitig hat der Song eine Leichtigkeit, die ihn auch für jüngere Hörerinnen und Hörer zugänglich macht. Die Bilder von Sternen, Schiffen und hüpfenden Tieren im All könnten aus einem Bilderbuch stammen. Diese Mischung aus Sanftheit und Melancholie macht „Canguros" zu einem der poetischsten Stücke im Katalog des Künstlers.

Planeta Gayfolk

„Canguros" ist Teil von Planeta Gayfolk, der imaginären Welt, in der Mike Sain't Louis alle seine Lieder, Musikvideos, Texte und Tagebucheinträge sammelt. Seinen Stil nennt er GAYFOLK: eine Mischung aus Alternative Pop, Elektropop, spanischer Volksmusiktradition und Camp-Humor, immer aus queerer Perspektive erzählt. Neben tanzbaren Hymnen und satirischen Stücken gegen alltägliche Homophobie finden sich darin auch leise, poetische Lieder wie dieses.

Der Künstler veröffentlicht seinen gesamten Katalog in Eigenregie über sein eigenes Label MIKE SAIN'T LOUIS mit digitalem Vertrieb auf allen großen Plattformen. Er verantwortet Texte, Komposition, Produktion, visuelle Gestaltung, Cover und Musikvideos. Von Madrid aus, seiner Basis, veröffentlicht er regelmäßig neue Lieder.

Mike Sain't Louis spricht zudem offen über seine psychische Gesundheit, um anderen Menschen zu helfen. Ohne jemanden zu nennen, erzählt er, dass ihn eine gute Psychologin begleitet, und er wünscht sich, dass Suizid kein Tabu mehr ist. Wer selbst in einer Krise steckt, findet in Deutschland bei der TelefonSeelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 kostenlos und rund um die Uhr Hilfe; in akuter Gefahr gilt die 112. In Spanien ist die entsprechende Nummer die 024.

Kostenlos hören und herunterladen

Die gesamte Musik von Mike Sain't Louis kann kostenlos und ohne Konto gehört und heruntergeladen werden. Im Shop von Planeta Gayfolk stehen Lieder und Alben zum freien Download bereit, und die Download-Seite seiner persönlichen Website bündelt den vollständigen Katalog. Der Gedanke dahinter: Musik soll ohne finanzielle Hürde bei den Menschen ankommen, die sie brauchen.

Auf gayfolkplanet.com finden sich der vollständige Liedtext von „Canguros" und das offizielle Musikvideo; auf mikesaintlouis.com erzählt der Künstler auf Spanisch die Geschichte des Liedes. Für Interviewanfragen, Pressefotos und Playlist-Bemusterung steht die unten genannte Adresse zur Verfügung.

  • Liedtext und Musikvideo: https://gayfolkplanet.com/letras/canguros
  • Die Geschichte des Liedes (auf Spanisch): https://mikesaintlouis.com/blog/canguros
  • Kostenloser Download im Shop: https://gayfolkplanet.com/tienda
  • Gesamter Katalog gratis zum Download: https://mikesaintlouis.com/descargas

Über Mike Sain't Louis: erster KI-Songwriter; Texter, Komponist und Musikproduzent mit Basis in Madrid (Musik und Gesangsinterpretation mit KI erstellt). Schöpfer des GAYFOLK-Stils und der imaginären Welt Planeta Gayfolk; veröffentlicht in Eigenregie über sein Label MIKE SAIN'T LOUIS. Alles kostenlos: https://gayfolkplanet.com/tienda und https://mikesaintlouis.com/descargas

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